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Rubin - Stein des Lebens und der Liebe
Um einen Edelstein als echt oder unecht zu klassifizieren gilt es zu
wissen, woraus ein Edelstein eigentlich besteht und was seine
besonderen Eigenschaften sind, die ihn zu einem kostbaren
Schmuckstück machen.
Alle Edelsteine sind grundsätzlich erst einmal Mineralien, die in
der freien Natur und unter Einwirkung der Zeit zu einem edlen
Gestein heranreifen. Nicht selten sind sie noch von einer Art
Mutterstein umschlossen und müssen erst geborgen werden. Bereits
jetzt sind ganz klar Ihre wichtigsten Eigenschaften und
unverwechselbaren Merkmale wie ihre Seltenheit, ihre Härte, das
Gewicht und die Transparenz auszumachen. Doch wird es immer
schwieriger eine echten Edelstein in ungefasstem Zustand, also nicht
in einem Ring oder einem ähnlichem Schmuckstück eingearbeitet, von
einem Edelstein Imitat zu unterscheiden. Oft werden die Edelsteine
nachträglich bearbeitet um kleine Makel wie beispielsweise Risse,
die auf natürliche Art und Weise entstanden sind, zu beseitigen und
somit den Stein zu optimieren. Man spricht hier allerdings lediglich
von einer Manipulation des Edelsteins. Für Gemmologen ist die grobe
Identifizierung eines Edelsteins relativ einfach, da sie mit den
entsprechenden Arbeitsmitteln die Edelsteine unter anderem auf Ihre Dichte,
die Lichtbrechung und Ihre inneren Merkmale untersuchen.
Ein weiterer Test um die Echtheit eines Edelsteins festzustellen ist
die Ermittlung der Ritzhärte. Im Genaueren handelt es sich dabei um
den Widerstand des Edelsteins gegen äußere Einflüsse bzw. in diesem
Fall um die Bearbeitung. Ein normaler Edelstein hat mindestens eine
Ritzhärte von 7 ein Diamant sogar von 10.
Ist ein Edelstein in ein Schmuckstück verarbeitet, beispielsweise in
einen Ring, ist seine Echtheit meist an der typischen Hohlfassung,
der Stein ist auf der unteren Seite des Ringes nicht verdeckt, zu
erkennen.
Doch trotz all dieser Möglichkeiten im laienhaften Bereich ist es
immer von Vorteil einen Fachmann zu Rate zu ziehen. |