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Topase sind Edelsteine und werden nicht in der Industrie, sondern
nur als reine Schmucksteine verwendet. Der Name könnte aus dem
Sanskrit stammen und nach "tapas" benannt sein, was "Feuer" oder
auch "Leuchten" bedeutet. Hier sind sich aber die Wissenschaftler
nicht sicher.
Der größte Topas, der jemals gefunden wurde, hatte ein Gewicht von
271 kg, der größte geschliffene blaue Topas wog 4,2 kg.
Diese Edelsteine werden auch Schneckenstein, Schneckentopas oder
sächsischer Diamant genannt. Im Vogtland wurden Topase gefunden und
zu Steinen für die englischen Königskronen und Schmuck für den
sächsischen König "August den Starken" verarbeitet. Dieser Schmuck
ist heute im "Grünen Gewölbe" in Dresden ausgestellt. In der
Mineralogie werden die Topase als Aluminium-Silika-Minerale
bezeichnet. Ihre Farbe ist variabel, oft aber gelbbraun, blau, rot
oder violett und farblos.
Farbliche Veränderungen können durch Bestrahlung (Farbveränderung in
Braun, Grünbraun) und Erhitzen (Farbveränderung in Blau und Blaurot
) erzielt werden.
Die Steine sind sehr hart, trotzdem aber gut spaltbar. Werden sie
gebrochen, sind die Bruchstellen meist uneben.
Die größten Vorkommen mit besonders großen Steinen gibt es in
Brasilien und auch in Mexiko. In Europa werden Topase in Norwegen
und Schweden abgebaut. Weitere Vorkommen gibt es in den USA, Japan,
Sri Lanka und Pakistan.
In der Heilwirkung soll der Topas auf das Nervensystem einwirken und
die Verdauung und den Stoffwechsel anregen.
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