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Der Name Koralle kommt vermutlich vom griechischen Wort "korallion", was das Skelett der Korallentiere bezeichnet. Es könnte aber auch von "kura halos" kommen, was "Meermädchen" bedeutet.
Korallen sind Kalkskelette von kleinen Meerestieren wie Nesseltiere oder Polypen und somit organischen Ursprungs. Diese bilden auf dem Meeresgrund sogenannte Korallenstöcke und Ablagerungen in Riffen und Atollen, welche nur langsam und über tausende von Jahren wachsen. Sie bestehen aus fast 100% reinem Kalk und sind in warmen Meeresgebieten in einer Tiefe von ca. 50-200 m zu finden. Durch die Verschmutzung und Erwärmung der Meere, gibt es jedoch immer weniger Korallen, wodurch der Preis dementsprechend ansteigt.
Obwohl organischen Ursprungs, werden die Korallen dennoch zu den Edelsteinen gezählt. Sie werden als Schmuck, wie zum Beispiel in Form von Armbändern und Ketten, verwendet und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Ihre Farben sind dabei sehr vielfältig: Es gibt rote und rosafarbene Korallen, auch weiße, graue und in seltenen Fällen sogar schwarze Korallen. Die beliebten dunkelroten Korallen werden auch "Moro-Korallen" und die zarten, rosafarbenen "Engelshaut" genannt.
Die wichtigsten Hauptvorkommen sind das Rote Meer, Malaysia, die Mittelmeerküsten und Japans Küstengebiete.
Korallen sind sehr empfindlich und haben durch ihren geringen Härtegrad eine hohe Kratzempfindlichkeit. Außerdem sollten sie lieber nicht oder selten direkt am Körper getragen werden, da sie nicht gut auf Kosmetika und Parfum reagieren.
Schon die alten Ägypter wussten die Koralle zu schätzen und legten sie den Verstorbenen als Grabbeigabe bei, die sie vor bösen Geistern schützen sollte.
Auch bei den Kelten waren Korallen sehr beliebt und besonders die roten und rosafarbenen wurden hoch verehrt.
Laut einer griechischen Legende entstanden die Korallen aus den Blutstropfen der Medusa, die ins Meer fielen und sich in rote Korallen verwandelten, als der Held Perseus ihr den Schlangenkopf abschlug.
Auch im Mittelalter fanden Korallen Verwendung: Bauern streuten zermahlene Korallen auf ihren Äckern aus, um sich auf diese Weise vor Unwettern oder einer Heuschreckenplage, die die ganze Ernte vernichten konnte, zu schützen.
Der österreichische Arzt Paracelsus und der griechische Philosoph Zarathustra waren sich einig in der Wirkung der Koralle gegen böse Krankheiten und Zaubersprüche.
Auch heute findet die Koralle noch Anklang: Die südamerikanischen Indianer des Pueblo-Stammes schnitzen Tierfiguren aus Korallenstücken und in Hawaii werden Glücksbringer und Amulette aus schwarzen Korallen hergestellt, die ihren Träger beschützen und negative Energien absorbieren sollen.
Nach ihrer Farbgebung werden die Korallen verschiedenen Stenzeichen zugeordnet: Rosafarbene Korallen dem Stier, rote dem Skorpion und schwarze dem Steinbock.
Korallen sollten am besten einmal im Monat in Salzwasser oder noch besser in einer schwachen Meersalzlösung über Nacht gereinigt werden. Sie sind sehr sonnenlichtempfindlich und werden daher nur im Tages- und nicht im direkten Sonnenlicht wieder aufgeladen.
Psychisch haben die Korallen eine gute Wirkung gegen Alpträume und negative Energien. Zudem mildern sie Sorgen ab und befreien von dunklen Gedanken und Gefühlen. Sie fördern eine ruhige Stimmung und wirken gegen depressive Verstimmungen.
Mental fördern sie die Offenheit für neue Beziehungen und den Wunsch nach einer erfüllten Partnerschaft und Freundschaft. Zudem stärken sie Geborgenheitsgefühle und Zufriedenheit.
Körperlich ist die Koralle ein guter Schutzstein für Schwangere und regt den Kreislauf positiv an. Korallen sollen gegen Knochenkrankheiten wie Osteoporose helfen, sowie gegen bei Störungen des Blutkreislaufes und bei unregelmäßiger Menstruation. (ed200x7)