Tipps:

 

Der Name Rubin stammt aus dem lateinischen "ruber", was rot bedeutet bzw. aus dem mittellateinischen "rubinus" was Rubin, also roter Stein bedeutet.
Er ist im Jahre 1800 gemeinsam mit dem Saphir entdeckt worden.
Die rote Farbe des Rubins ist manchmal etwas verschieden. Bei der Färbung des Steines sind die jeweiligen Fundstätte ausschlaggebend. Allerdings kann man aus der Färbung nicht das Herkunftsland der Steine ableiten.
Am beliebtesten und begehrtesten ist der Rubin, wenn er die sog. Taubenblutfarbe hat. Dieses Rot hat eine absolut intensive, klare und leuchtende Farbe. Das besondere daran ist der leichte Stich ins Bläuliche.
Die Farbgebende Substanz des Rubins ist der Chrom.
Schon im 16. Jahrhundert wurde ein Rubin, mit einem Karat, von ausgezeichneter Farbe etwa sieben bis achtmal höher wertgeschätzt als ein Diamant.
Vor einigen Jahren wurde ein 16karätiger Rubin mit einem absoluten Rekordbetrag, in einer fast unvorstellbaren Millionenhöhe, versteigert. Zu beachten ist hierbei, dass der Karatpreis des Rubins fast doppelt so hoch war, wie bei einem erheblich größeren und absolut lupenreinen Diamanten.
Erstklassige Rubine sind sehr selten.
Selbst die ältesten und erfahrensten Edelsteinspezialisten aller Handels- und Auktionshäuser der Welt müssten sämtliche bereits bekannte, aber auch unbekannte, Fundorte so akribisch und eingehend absuchen, um ihn zu finden.
Ein Rubin in einer Größe über fünf Karat ist eine wahre Rarität.
Dem Rubin wird nachgesagt, dass er ein Feuer sei, welches nie erlischt, ein Feuer, das immerwährend brennt, ohne sich selbst zu verzehren also.
Der Rubin ist und war schon immer das Symbol von Macht, Würde und Tapferkeit.
Er ist ein Stein das Leben und die Liebe in sich bewahrt.
Dem Rubin werden aber auch magische Kräfte zuschrieben. Bereits im Mittelalter galt der Stein als ein Schutz vor sämtlichen Krankheiten wie beispielsweise der Pest, denn dem Rubin wird nachgesagt, dass er sich verdunkelt, wenn Unheil naht.  (ed200x7)